Hier finden Sie die Events aus 2011

Viel Spaß beim Stöbern...

Bücherbasar im Windhorsthaus

Nanu, leere Regale im Büchercafe? Das kam so:


Wie kommt der Weihnachtsbaum in die Kirche?

Liebe Gemeindeglieder, sicherlich haben Sie schon des öfteren am Heiligen Abend im Gottesdiest gesessen und ganz beseelt den Weihnachtsbaum angeschaut. Vielleicht haben Sie sich auch schon mal gefragt: Wo kommt der eigentlich her und wie kommt der hier rein?
Nun beim letzten Weihnachtsbaum trug es sich wie folgt zu: Drei tapfere Recken bewaffnet mit Oldtimer, Anhänger, Motorsäge und Tauwerk tauchten an einem Samstagmorgen im Junkernesch bei Silke Willems und Lukas Speckmann auf. Hier sollte eine wunderschöne Nordmanntanne weichen, die zu groß geworden war. Das Fällen ging ganz flink von der Hand: Ein Seil wurde oben im Baum befestigt. Danach wurden die unteren Äste entfernt und eine Fallkerbe gesägt. Als das Seil auf Spannung gebracht war, wurde der Stamm unten mit einem sauberen Schnitt abgesägt. Mit lautem Krachen landete die Tanne auf dem Grünstreifen der Straße. Da sie viel zu groß war, wurden die unteren 3 bis 4 Meter abgeschnitten und mit dem Anhänger zum Wertstoffhof gefahren. Und dann kam die eigentliche Arbeit. Wie sollten die tapferen Recken - die im Angesicht der gefällten Tanne doch winzig wirkten - den Baum auf den Anhänger schaffen? Es wurde ein Kantholz und eine Leiter unter den Stamm geschoben um den Baum anheben zu können. Aber weh, der Baum rührte sich kaum. Also wurde ein langes Seil am Stamm befestigt und die Tanne kurzerhand mit einem zweiten Auto auf den Anhänger gezogen. Der Rest war ein Kinderspiel. Alles wurde schön mit Tauen verzurrt und gesichert und schon ging es in rasanter Fahrt in Richtung Gemeindezentrum. Da standen die 3 tapferen Recken nun. Ein schwerer Baum, verladen auf einem Anhänger, der einfach “nur” abgeladen werden sollte. Wieder kam der zweite Wagen, an dem die Tanne festbebunden wurde, zum Einsatz. Der tapfere Recke mit dem schicken Oldtimer fuhr einfach ein Stück vor und schon lag die Tanne, wo sie liegen sollte. Später kamen noch die Recken vom Männerkochen zum Einsatz. Mit vereinten Kräften schafften sie es, nachdem der Baum erneut gekürzt wurde, ihn im Gottesdienstraum auf den Ständer zu stellen und festzubinden. Und seien Sie ehrlich: Es hat sich gelohnt. Der Baum war doch ‘ne Wucht, oder?
Sollten Sie im nächsten Winter eine Tanne fällen wollen, dann denken Sie bitte an uns. Das Fällen und Abtransportieren nehmen wir Ihnen dann gerne ab!

19.11.2011: 2. Ältestenpredigertagung in Meppen

Die Beauftragte für Ältestenpredigerinnen und Ältestenprediger  Frau Imke Akkermann-Dorn, lud zum 2. Theologischen Arbeitstag 2011 nach Meppen in das Ev.-ref. Gemeindezentrum, Stadtforst 40, ein. Etwa 30 Teilnehmer kamen aus dem ganzen Bezirk zusammen.

Thema war: Liturgie und Lethargie im reformierten Gottesdienst. Manchmal wird doch von einem „langweiligen“  Gottesdienst gesprochen. Was macht die Langeweile aus? Was kann man dagegen tun?  Am Nachmittag ging es um neue Lieder. Wie kann man sich damit vertraut machen? Wie werden sie im Gottesdienst singbar? Die Freude an diesem Liedgut wurde geweckt.

Mit vielen neuen Gedanken, Eindrücken  und Ideen konnte jeder seine Heimreise antreten.

Referent war: Prof. Okko Herlyn

Elke Büßemaker



Ökumenisches Chortreffen oder "Gesungene Ökumene"

Am Sonnabend, 1.Oktober, sangen gemeinsam und miteinander in der Vorabendmesse in der katholischen St. Servatius Kirche zu Beesten, Emsland, der Kirchenchor der Evangelisch-reformiertem Kirchengemeinde Meppen-Schöninghsdorf und der Chor St. Cäcilla aus Beesten. Der gemeinsame Chorleiter der beiden Kirchenchöre, Herr Markus Grabowski aus Lingen, hatte das gemeinsame Singen vorgeschlagen und war sofort auf begeisterte Zustimmung der beiden Chöre gestoßen. Eine gute Handvoll gemeinsamer Lieder wurden geprobt. Vor der Messe traf man sich zu einer geselligen Runde bei Kaffee, Tee, Kuchen und Schnittchen , bevor dann eine gemeinsame, abschließende Probe durchgeführt wurde. Die Pastoren Christoph Höckelmann (kathol.) und Hartmut Smoor (ev.-reformiert) feierten dann gemeinsam den Gottesdienst, der festlich geprägt wurde durch die häufigen vielstimmigen Chorgesänge. Die beiden Seelsorger kannten sich schon länger, da Pastor Höckelmann bis 2005 als Kaplan in der benachbarten katholischen Gemeinde St. Maria zum Frieden wirkte. Die große Gemeinde zollte anschließend lang anhaltenden Beifall und zeigte so ihre Freude an dem mutigen Gesangs-Projekt. Schmerzlich war sicherlich, dass es bei der Feier der heiligen Eucharistie keine Gemeinsamkeit geben konnte. Während die katholischen Christen die Heilige Kommunion einnahmen sangen die evangelischen Christen unterstützt von ihrem Seelsorger das moderne Kirchenlied „Mag sein, Du kannst es nicht verstehen!“. Als man sich nach der Messe trennte waren sich alle Beteiligten einig: „Das müssen wir wiederholen. Wir gehören unter dem Wort Gottes zusammen!“ Das Bild 2 zeigt die beiden Kirchenchöre nach getanem Dienst. Rechts: Die Pastoren Christoph Höckelmann und Pastor Hartmut Smoor


Moorwanderung Teil 3

Am Freitagnachmittag (2.9.2011) traf sich eine kleinere Gruppe mit Herrn Quappen zu kurzen Wanderungen ins Moor, Thema „Ameisenvölker“. Zunächst ging es zu einem Punkt mit großartigem Ausblick über einen Wiedervernässungsbereich im Abtorfungsgebiet, es war ein faszinierender Blick über diesen Moorbereich. Herr Quappen berichtete sehr anschaulich über die Erfolge und Probleme dieser Maßnahme. Der zweite Punkt dieses Ausfluges war ein „Feldherrenhügel“ mit weitem Blick über ein großes Gebiet des abgetorften Moores mit großen Heideflächen. Hier lebten am Wegesrand die Ameisen und Herr Quappen führte uns sehr anschaulich mit großer Tafel und kleinen Schildchen in das Leben der Ameisen ein. Etwa 40 Königinnen leben in einem Ameisenhaufen. Die gute Organisation mit festen Arbeitsbereichen für die einzelne Ameise (Materialbeschaffer, Bauhandwerker, Belüftung oder die Erwärmung des Baues, Eier- und Brutpflege), eröffnete uns eine großartige Welt. Wir staunten auch über die Größe und vor allem die Tiefe des Baues eines Ameisenvolkes. Hierüber könnte man an einem kalten ungemütlichen Winterabend sicherlich einen überaus interessanten Vortrag halten.

 

Im November wird uns Herrr Quappen noch einmal führen. Es geht dann in einen Buchenwald mit herbstlichen Farbspielen, Lichtreflexen und sicher wieder einigen Besonderheiten.

An dieser Stelle noch einmal einen ganz herzlichen Dank an Herrn Quappen für den wunderschönen Nachmittag mit so vielen wertvollen Informationen und einzigartigen Aussichten!

von Roswitha Hebestreit


"Feuchtfröhliche" Kanu-Tour

Dieses Jahr war es endlich wieder soweit. Es wurde – nach einem Jahr Pause – wieder zu einer Kanutour für unsere Konfirmanden und Vorkonfirmanden eingeladen. Am 9. Juli um 14 Uhr trafen sich 7 Jugendliche am Bootsanleger in Hamm-Bückelte. Begleitet wurden sie von Silke Behrens und mir, Franky Beerens. Wir hatten  die Tour organisiert sorgten für einen reibungslosen Ablauf.

Das Wetter war leider nur suboptimal, um es positiv auszudrücken. Beim Start schien zwar die Sonne nicht, aber es war wenigstens trocken. Nach einer kurzen Begrüßung und einer kleinen Einweisung in die Kunst des Paddelns, ging es aufs Wasser. Jeweils 2 Jugendliche fanden sich als Besatzung der 2-er Boote zusammen. Silke und ich fuhren in Einzelbooten, damit wir im Falle eines Falles besser eingreifen konnten. Das war aber zum Glück nicht nötig. Die ersten Kilometer ging es fast nur im Zickzackkurs von Ufer zu Ufer. Das mit dem Steuern war doch nicht so einfach, wie es aussah. Aber nach und nach bekamen unsere Kids auch das in den Griff, so dass wir zielstrebig auf die Pause zupaddeln konnten. Leider öffnete der Himmel noch auf dem Weg dorthin seine Pforten für einige Minuten. Die Regenjacken und –capes waren schnell übergestreift und wir versteckten uns vor dem Regen eine Weile unter den überhängenden Weiden. Aber davon ließen wir uns die gute Laune nicht verderben, denn: Das meiste war vorbei gefallen :-) - deshalb feuchtfröhlich.

Wir legten auf einer kleinen Sandbank an und alle konnten sich ein wenig die Füße vertreten, den Rücken gerade machen und sich stärken. Dann ging es gut gelaunt weiter Richtung Stromschnelle. Ich fuhr mit meinem kleinen Boot vor und legte mich mit meiner Kamera dahinter auf die Lauer um den Spaß, der beim Durchfahren der Stromschnelle aufkam, festzuhalten. Alle kamen ohne zu kentern durch. Es hatte zwar ordentlich gespritzt und geschäumt, aber auf die paar Wasserspritzer kam es nach dem Regen auch nicht mehr an.

Ja und dann waren wir auch schon fast in der Zielgeraden auf Lehrte, unserem Ausstiegsort. Dort wurden wir schon von einem Mitarbeiter vom Bootsverleih Hegge, in Empfang genommen. Die Boote wurden an Land gebracht – mit letzter Kraft – und durchgewischt. Und dann war das Event zu Ende. Ich fuhr gemeinsam mit Silke und einpaar Kids mit den Hegges zum Bootsanleger in Hamm-Bückelte, wo unsere Autos standen. Die übrigen Kids wurden von ihren Eltern abgeholt.

Was wünschen wir uns fürs nächste Jahr? Besseres Wetter und mehr Kids, die Lust Zum Paddeln haben!


Moorwanderung Teil 2 mit Johannes Quappen

„Enttäuschend und gefährlich“ war die 2. Moorwanderung, die Gästeführer Johannes Quappen unserer Gemeinde geschenkt hatte und zu der sich eine kleine Gruppe interessierter Naturfreunde in Schöninghsdorf getroffen hatte. Die selbsternannten Naturkenner waren im nahegelegenen Moor gleich mit Begeisterung auf eine Fläche zugelaufen, auf der die weißen Büschel des Wollgrases in der Sonne leuchteten und sich im warmen Südwind bogen. Die Wollgrasblüte! Aber jetzt kam die Enttäuschung, denn Herr Quappen erklärte uns, daß die unscheinbare Blüte des Wollgrases längst vorbei sei und daß dies die Samenstände seien.

Schnell verging die Zeit mit viel Wissenswertem und Interessantem. Aber schließlich landeten wir an einer Stelle, wo es von fleischfressendem Sonnentau nur so wimmelte. Man mußte höllisch aufpassen um da unbeschadet herauszukommen, was glücklicherweise allen gelang.

 

Günther Dürr


Himmelfahrt "Open-Air" in Schöninghsdorf

Natürlich schien die Sonne von einem strahlendblauen Himmel, als wir uns in Schöninghsdorf zum traditionellen Open-Air-Gottesdienst im Garten hinter dem FreiZeitHaus versammelten. Wieso natürlich? Nun, schließlich gehört auch das gute Wetter zur Tradition, denn wenn unsere Gemeinde einlud, dann strahlte bisher immer die Sonne.

Auch wir hatten allen Grund zu strahlen, denn unsere Gäste, die Gemeindeglieder von Bethlehem und Nazareth waren wieder in starker Besetzung erschienen und so feierten wir einen Gottesdienst, in dem auch der ökumenische Geist sichtbar wirkte. Zur musikalischen Gestaltung trug unser Kirchenchor bei, der mit den Vögeln um die Wette tirilierte.

Nach dem Segen war dann keineswegs Schluß, denn dann wurde der Leib gestärkt. Der Grill verbreitete seine Düfte, das Salatbüffet wurde trotz EHEC gestürmt und alle blieben noch lange in fröhlicher Runde beisammen. Dank sei allen fleißigen Händen, die das ermöglicht hatten. Es war wieder ein wirkliches Highlight.

 

Günther Dürr


Konfirmation 2011

Liebe Konfirmanden,
nochmal einen ganz herzlichen Glückwunsch zur Eurer Konfirmation im Namen der gesamten Gemeinde.

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Auf dieser Seite findet ihr alle Bilder, die wir von Eurer Konfirmation haben.

Solltet ihr noch weitere Bilder haben, die wir veröffentlichen sollen, dann schickt sie uns bitte an g-gruss@arcor.de  Viel Spaß!

 

 


28. März 2011: Gottesdienst zur Ökumenischen Bibelwoche

tl_files/meppen/archiv/2011/Gottesdienst zur Oekumenischen Bibelwoche/oekumene_200.jpgEs war kurz vor 19 Uhr, als wir an diesem Abend im Gemeindezentrum eintrafen. Im Foyer waren Stehtische aufgestellt, darauf Teller mit Plätzchen. Nun, dachten wir, das kann hinterher noch gemütlich werden. Vielleicht entwickelt sich das ein oder andere interessante Gespräch. Langsam füllte sich der Gottesdienstraum, auch wenn weniger Menschen da waren, als wir vermutet hatten. Auf dem Abendmahltisch stand ein gläserner Krug mit Wasser, auf dem Tauftisch stand eine große Schale mit Sand, rechts daneben die Osterkerze aus der Gemeinde St. Maria zum Frieden. Um 19 Uhr betrat der Kirchenchor geschlossen den Gottesdienstraum, die Leere war verschwunden.

Eröffnet wurde der Gottesdienst mit einem Lied, zu dem Pfarrer Jan Lambers von der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Meppen die Leute animierte. Und das hatte er auch drauf. Er stimmte das Lied selber an und nach und nach wurde ein Chor daraus. Als es halbwegs klappte, setzte er sich ans Klavier und begleitete so die singende Gemeinschaft.

Der Abend stand unter dem Motto „Ich bin getauft, und jetzt?“ Dazu gab es viele Anregungen von unserem Pastoren Hartmut Smoor, Pastor Hubertus Goldbeck von der Gemeinde St. Maria zum Frieden und von Pastor Ulrich Hirndorf von der Bethlehem Gemeinde.

Zwischenzeitlich teilten sich sowohl die anwesenden Pastoren, als auch die Besucher des Gottesdienstes und der Kirchenchor auf drei vorbereitete Räume auf. Hier sollte über die folgenden drei Fragen diskutiert werden:
1. Sie sind getauft! Was bedeutet Ihnen das?
2. Was könnte uns das helfen, dass Martin Luther, immer wenn es ihm schlecht ging, zu sich selbst sagte: „Ich bin getauft!“ ? 
3. Was meinen Sie? Warum feiern die großen christlichen Kirchen in diesem Jahr das „Jahr der Taufe“?
Für einige ist die eigene Taufe ein Geschenk, ein Zeichen der Zugehörigkeit zur Christlichen Gemeinschaft, ein Bund mit Gott, die Versicherung, das Gott sich des Getauften annimmt. Es wurde über Nottaufen und über den Zustand des Nichtgetauftseins diskutiert. Was könnte Luther zum Ausdruck gebracht haben als er das Tintenfass gegen die Wand warf und ausrief „Ich bin getauft“? Wollte er sagen „Aber ich bin auch Teil der selben Christlichen Gemeinschaft, wir ihr!“, „Mir kann nichts geschehen, ich bin getauft!“

Nach der Diskussionsrunde wurde der Gottesdienst fortgesetzt, wobei einige Teilnehmer spontan aufstanden und berichteten, welches Ihre Auffassung von Taufe und deren Bedeutung für sie sind.

Pastor Goldbeck berichtete vom Brauch, wie er in der Osternacht in der katholischen Gemeinde gepflegt wird. Hier wird an einem Feuer vor der Kirche die Osterkerze entzündet und in die stockfinstere Kirche gebracht. Hier kann jeder Besucher der Ostermesse seine Kerze an dieser einen Kerze entzünden. Er lud uns alle ein, eine Kerze zu nehmen und diese an der brennenden Osterkerze zu entzünden. Das Licht wurde gedimmt und es entstand eine wunderbare feierliche Atmosphäre. Im Schein der Kerzen sang der Kirchenchor noch ein letztes Lied. Zum Schluss sprachen alle gemeinsam das Unser-Vater-Gebet. Das Schlussbild dieses sehr schönen, harmonischen und reichen Gottesdienstes waren die ganzen Kerzen, die in die große Schale mit Sand auf dem Taufbecken gesteckt wurden, die langsam herunterbrannten, begleitet von einem letzten ruhigen Stück auf dem Klavier von Pastor Jan Lambers.

Vorm Nachhausegehen wurde im Foyer heißer alkoholfreier Punsch ausgeschenkt, hier kam es noch zu einigen interessanten Gesprächen. Dann klang der Abend endgültig aus.

Resumé: Wir sind froh, dass wir hingegangen sind und wir sind erfüllt nach hause gegangen.

 

Frank Beerens


19. März 2011: Moorwanderung mit Johannes Quappen

Das "Fullener Moor"? Nie gehört? Kein Wunder, nicht einmal die unmittelbaren Nachbarn scheinen zu wissen, was für ein Schatz der Natur direkt vor ihrer Haustür liegt. Vielleicht ist der Name "Fullener Wald" geläufiger – aber wenn die Meppener von Wald sprechen, meinen sie in aller Regel den Esterfelder Forst und sonst nichts. Also gibt es Neuland zu entdecken. Johannes Quappen, ausgewiesener Gästeführer und Naturfreund, hat der Gemeinde eine Reihe von naturkundlichen Spaziergängen durch das "Fullener Moor" angeboten. Wer mag, kann die Natur durchs Jahr begleiten.

Zwei Tage vor dem kalendarischen Frühlingsanfang ging es los. An diesem Samstag (19. März) lag die Gegend noch in dichtem Nebel, als sich eine kleine Schar (Hilke und Conny Vry, Rolf-Dieter Pophanken, Silke Willems und Lukas Speckmann) anschickte, das Moor zu erkunden. Kurz vor dem Treffpunkt an der ehemaligen Bundesgrenzschutzstation (durch Groß Fullen hindurch und immer geradeaus) stießen noch Marga und Wim Brand dazu. Wie gut, dass Johannes Quappen auch schon an Ort und Stelle war - das BGS-Häuschen gibt es nämlich seit einem Jahr nicht mehr.

Das Fullener Moor gehört zum Naturschutzgebiet Bourtanger Moor und umfasst eine Fläche von etwa 300 Hektar. Es ist von Wanderwegen gut erschlossen, der Hünenweg führt mitten hindurch. Als das Moor vor 30 Jahren abgetorft war, wurde die Fläche planmäßig aufgeforstet - auch mit dem Ziel, im waldarmen Westen Niedersachsens Waldfläche zu schaffen.

Der Weg führte zunächst schnurgerade durch den jungen Wald, an schwarzen Moorgräben vorbei. Allmählich kam die Sonne zum Vorschein. Im Hintergrund stiegen dichte Nebelschwaden wie von einer Wasserfläche auf. Ist etwa die Ems in der Nähe? Nichts da. Vor den Augen der staunenden Wandersleute erstreckte sich eine riesige Fläche anscheinend unberührter Moorlandschaft. Eine urtümliche Landschaft wie aus einer anderen Welt. Zahlreiche Rehe hüpften anmutig über die weite Flur; doch selbst kleinere Dinosaurier wären hier kaum aufgefallen. Von dem butterweichen Torfboden stieg der Dampf empor; der Boden war so schön temperiert, dass sich die eine oder andere klamme Hand gut daran aufwärmen ließ. Johannes Quappen, Experte in Sachen Moor-Entstehung, -Besiedelung und -Nutzung, sprach kundig über Pflanze und Tier und fackelte vor aller Augen ein strohtrockenes Pfeifengras ab – zur Nachahmung sicher nicht empfohlen. Anschließend musste sich die Truppe einen kurzen Weg durchs Gesträuch bahnen. Kreuzottern wurden nicht gesehen.

Nach drei Stunden und vielleicht sechs Kilometern Strecke war der Ausgangspunkt wieder erreicht. Die nächste Wanderung durchs Fullener Moor soll im Mai stattfinden. Es empfiehlt sich, an ein Mindestmaß an Ausrüstung zu denken. Fernglas, Taschenmesser, Wanderstab und Schokolade hochfeiner Qualität sind sicher nicht unwillkommen, und für eine Thermoskanne voll heißen Kaffees wäre der eine oder andere Teilnehmer doch sehr dankbar gewesen.

 

Ein herzliches Dankeschön auch von dieser Stelle an Johannes Quappen. Der hat's echt drauf!


5. März 2011: Boßeln der Gemeindevertretung

Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich 21 Mitglieder von Kirchenrat, Gemeindevertretung und Diakonieausschuß mit Ehepartnern zum gemeinsamen Boßeln mit anschließendem Grünkohlessen. Treffpunkt war beim da noch amtierenden Bosselkönig Maarten Schoenmaker. Von hier wurde mit gut bestücktem Bollerwagen und bester Laune über die Kuhweide losgeboßelt. Die Strecke forderte alles von den Leuten. Schööt für Schööt - jeder wurde natürlich ordentlich begossen - arbeitete man sich verbissen bis zum Ziel der Tour, der Gaststätte Tiek vor. Hier wurde neben vielen erfrischenden und gehaltvollen Getränken auch ein deftiger Grünkohl mit allem Drum und Dran serviert. Gut gesättigt ging man abends auseinander. Schade dass es schon vorbei ist, schön, dass wir nächstes Jahr wieder boßeln... Hoch lebe König Conny!


18. u. 19.2.2011: Klausurtagung der Gemeindevertretung in Mitlingmark

Die diesjährige Klausurtagung des Kirchenrates und der Gemeindevertretung fand von Freitag dem 18. Februar bis Samstag dem 19. Februar im Pastorenhaus in Mitlingmark statt. Das Wochenende wurde von unserer Kirchenratsvorsitzenden Silke Behrens geleitet. Dazu hatte sie schon eine Menge an Themen im Voraus sorgfältig vorbereitet. Zu Gast war Herr Landheer von der Landeskirche in Leer, der uns in puncto Finanzen/Budgets mit Rat und Tat kompetent und geduldig zur Seite stand.

Auch wenn die Köpfe qualmten, als am Samstag alle wieder nach hause zu ihren Familien fuhren, , so wurden doch gute Ergebnisse erzielt. Dafür wären sicherlich mehrere Sitzungen im Gemeindezentrum erforderlich gewesen. Es hat sich also wieder einmal gelohnt herzukommen. Mal ganz davon abgesehen, dass man sich auch menschlich näher gekommen ist.


3. - 6. Februar 2011: Konfirmandenfreizeit auf Borkum

Nach langem Warten war es endlich soweit: Die Konfirmandenfreizeit auf der Nordseeinsel Borkum konnte beginnen. Pünktlich trafen sich alle Teilnehmer am Donnerstagnachmittag beim Meppener Bahnhof. Trotz stürmischen Wetters waren alle guter dinge und wir kamen ohne große Probleme im Haus Blinkfüür auf Borkum an.

Dort erwartete und schon das lang ersehnte Abendessen. Nach ein paar Kennenlernspielen beendeten wir den Tag mit einem nächtlichen Strandspaziergang.

Der Freitag begann damit, dass die Konfirmanden das von Pastor Smoor gewählte Thema bearbeiteten: „Globalisierung am Ohr!“ hieß es. Es ging um Handys und Spielkonsolen und darum, woher die darin verarbeiteten Materialien herkommen und was das für die Menschen und die Tiere in Afrika beispielsweise bedeutet. Nach dem Mittagessen strömten die Jugendlichen n die Stadt, um Antworten auf die Fragen der Inselrallye zu finden. Auch wenn das Wetter nicht ganz mitspielte, schafften es dennoch alle pünktlich zum Abendessen und zur Verleihung der Preise im Haus zurück zu sein. Der Abend endete mit dem allseits beliebten Werwolfspiel.

Am nächsten Morgen versammelten sich alle, um Angelique zu ihrem Geburtstag ein Ständchen zu singen und die Geschenke zu überreichen. In Kleingruppen wurden dann die Konfirmandenanimiert, über die Bedeutung der Konfirmation für die Jugendlichen zu diskutieren. Nach dem Essen und einer weiteren kleinen Unterrichtseinheit konnten die Jungen und Mädchen sich zwischen einem Strandspaziergang und einem Besuch im Schwimmbad entscheiden.

Begeistert von zahlreichen Liebeserklärungen beim „Darlingspiel“, besannen sich alle wieder in der wie so oft emotionalen täglichen Andacht von Pastor Smoor und dem für die Konfirmanden ersten Abendmahlsfeier.

„Früh aufstehen“ war das Motto des letzten Tages, denn die Abreise stand am Sonntagvormittag schon wieder an.

Trotz einer turbulenten Fahrt mit der Fähre konnten sich die Jugendlichen am Bahnhof von Emden noch einmal für das Werwolfspiel begeistern.

In Meppen angekommen war es Zeit sich zu verabschieden. 

Ein herzliches „Danke schön“ ergeht an Silke Behrens und Waltraud Ostendorf, die mit Pastor Smoor als Erwachsene die einundzwanzig Jugendlichen zusammen mit den Jugendleitern Friederike Ostendorf und Mareike Willems begleiteten.

 

Friederike Ostendorf und Mareike Willems