Das war bei uns im Jahr 2013 los

Schauen Sie sich die Fotos an und lesen Sie die dazugehörigen Berichte..

Jann Schmidt verabschiedet, Artikel in der OZ 5.10.2013

Am Samstag, den 5. Oktober 2013 erschien der folgende Artikel in der Ostfriesenzeitung in Leer:


Kinderbibelwoche 2013

„Wo ist Gott?“ Das ist eine Frage, die sich irgendwann einmal alle Menschen stellen. Die Menschen, die nicht an Gott glauben können, fragen so, weil so Vieles in ihrem Leben gegen Gott zu sprechen scheint und andere Menschen fragen so, weil sie Gott spüren und suchen. So fragen irgendwann alle nach dem Reich Gottes, die Zweifler und die Gläubigen.

Mit diesen Worten eröffnete in der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Meppen-Schöninghsdorf Pastor Hartmut Smoor seine Predigt im Abschluss-Gottesdienst der traditionellen Kinderbibelwoche der Gemeinde. Bereits zum 29. Mal fand diese alljährliche Veranstaltung statt und Pastor Hartmut Smoor konnte mit seinem eingespielten Team wieder viele Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren begrüßen. Zum ersten Mal wurden die Kinderbibeltage an einem Wochenende gefeiert. Von Freitagnachmittag bis Sonntagmittag ging es um ausgewählte Predigten von Jesus, in welchem er das Reich Gottes thematisiert. Wo ist Gott? Wo ist sein Reich? lauteten die Fragen.

„Reich Gottes ist Versöhnung“ heißt es in der Bibel und so wurde das Gleichnis Jesu von dem Vater und den zwei Söhnen den Kindern als imposantes Schattenspiel dargeboten. Das Bildwort vom kleinen Senfkorn, das zur großen Staude wächst, boten die Konfirmanden als eindrucksvolles Theaterstück dar und die Kindersegnung durch Jesus war ein richtiges Actionstück, als die Kinder es aufführten.

Daneben gab es viele Basteleinheiten in den Altersgruppen, immer wieder Erfrischungspausen, ein leckeres Mittagessen am Samstag und sogar der ersehnte Stationen-Lauf mit vielen lustigen Spielen fehlte auch in diesem Jahr nicht.

Die heimlichen Stars der Tage waren aber wieder die beiden frechen Puppen Conny und Peter, die auch in diesem Jahr erneut die Kinder mit ihren unverschämten Sprüchen und dreisten Weisheiten begeisterten.

Als am Sonntag in der prall gefüllten Kirche Pastor Smoor den Abschluss-Segen sprach, grölte es ihm aus vielen Kinderkehlen entgegen: „Nächstes Jahr wieder hier! Freitag um vier!“

 

Am Donnerstag, den 26. September 2013 erschien der folgende Artikel in der Meppener Tagespost:


Christus kommt ins Haus, Artikel in der MT 23.9.2013

Am Montag, den 23. September 2013 erschien der folgende Artikel in der Meppener Tagespost:


Ältenstenprediger eingeführt, Artikel in der MT 20.9.2013

Am Freitag, den 20. September 2013 erschien der folgende Artikel in der Meppener Tagespost:


Ausstellung zum Heidelberger Katechismus

Am 23. August war es mal wieder so weit: Die Konfirmanden, dazu zählen die neuen Vorkonfirmanden, die aktuellen Konfirmanden und die bereits konfirmierten Konfirmanden, gingen auf Wasser. Mit 2 Booten, einem 10-ner und einem 3-er Canadier ging es von Bückelte aus immer dem Strom der Hase folgend in Richtung Lehrt, unserem Ziel. Unterwegs fuhren wir an einer weitern Gruppe vorbei, die einen Betriebsausflug machten. Ein Stückchen weiter landeten wir auf einer kleinen Sandbank an, um die Glieder zu strecken, sich auszuruhen, ja und so mancher konnte dem Ruf der Hase nicht widerstehen und tauchte in das dunkle kühle Nass ein. Es dauerte nicht lange und die vorher passierte Gruppe landete auch an. Eines ihrer Boote war gekentert und sollte nachkommen. Beim Wiedereinsteigen gingen die Jungs, die ganz offensichtlich nach leichtem Alkoholgenuss leicht angeschossen waren mitsamt ihrem Boot baden. Als das zweite, mit Mädels besetzte Boot ebenfalls eintraf, hatten wir den Eindruck, als ob die zuvor angekommenen am Kentern der Mädels nicht so ganz unschuldig gewesen waren. Auf jeden Fall artete das ganze in freundschaftliches Gerangel mit anschließenden kollektivem Baden aus und wir verließen die Sandbank, bevor man uns in das Gerangel mit eingeziehen konnte.

Die brodelnde Stromschnelle, die uns mit ihren schäumenden Wellen zu verschlingen drohte konnte dank der überragenden Leistung der beiden Steuermänner Silke Behrens und Franky Beerens souverän gemeistert werden. Danach schien sich allerdings ein wenig Seekrankheit zu verbreiten: Der Zehner kam schwer vom Kurs ab und strandete letztlich in einem aggressiv in die Hase hineinwachsenden Weidenbusch. Aber mit gemeinsamer, fast übermenschlicher Anstrengung konnte man sich aus den Fängen dieser überaus gefährlichen Ufervegetation befreuen und die letzte Etappe mit ein paar Kurven, die ebenfalls souverän gemeistert wurden, in Angriff nehmen. Die Anlandung in Lehrte hatte dann schon etwas von einer Invasion. In Null-komma-nix war alles voller Paddel, Kleidersäcke und mehr oder weniger nasser aber glücklich aussehender Paddler. In einer letzten gemeinsamen Kraftanstrengung die alles von den tapferen Paddlern forderte, was noch in ihnen steckte, wurde der große Canadier aufs hohe Ufer gewuppt. Puh, das war‘s, die Luft war endgültig raus.

Jetzt kam der traurige Teil der Tour: Das Abschiednehmen. Eltern nahmen ihre Kids überglücklich in die Arme und brachten Sie nach hause.

Aber ich bin mir sicher: Im nächsten Jahr haben alle wieder Lust auf neue spritzige Abenteuer.


Am Mittwoch, den 13. September 2013 erschien der folgende Artikel in der Meppener Tagespost:

Konfi-Kanutour 23.08.2013

Am 23. August war es mal wieder so weit: Die Konfirmanden, dazu zählen die neuen Vorkonfirmanden, die aktuellen Konfirmanden und die bereits konfirmierten Konfirmanden, gingen auf Wasser. Mit 2 Booten, einem 10-ner und einem 3-er Canadier ging es von Bückelte aus immer dem Strom der Hase folgend in Richtung Lehrt, unserem Ziel. Unterwegs fuhren wir an einer weitern Gruppe vorbei, die einen Betriebsausflug machten. Ein Stückchen weiter landeten wir auf einer kleinen Sandbank an, um die Glieder zu strecken, sich auszuruhen, ja und so mancher konnte dem Ruf der Hase nicht widerstehen und tauchte in das dunkle kühle Nass ein. Es dauerte nicht lange und die vorher passierte Gruppe landete auch an. Eines ihrer Boote war gekentert und sollte nachkommen. Beim Wiedereinsteigen gingen die Jungs, die ganz offensichtlich nach leichtem Alkoholgenuss leicht angeschossen waren mitsamt ihrem Boot baden. Als das zweite, mit Mädels besetzte Boot ebenfalls eintraf, hatten wir den Eindruck, als ob die zuvor angekommenen am Kentern der Mädels nicht so ganz unschuldig gewesen waren. Auf jeden Fall artete das ganze in freundschaftliches Gerangel mit anschließenden kollektivem Baden aus und wir verließen die Sandbank, bevor man uns in das Gerangel mit eingeziehen konnte.

Die brodelnde Stromschnelle, die uns mit ihren schäumenden Wellen zu verschlingen drohte konnte dank der überragenden Leistung der beiden Steuermänner Silke Behrens und Franky Beerens souverän gemeistert werden. Danach schien sich allerdings ein wenig Seekrankheit zu verbreiten: Der Zehner kam schwer vom Kurs ab und strandete letztlich in einem aggressiv in die Hase hineinwachsenden Weidenbusch. Aber mit gemeinsamer, fast übermenschlicher Anstrengung konnte man sich aus den Fängen dieser überaus gefährlichen Ufervegetation befreuen und die letzte Etappe mit ein paar Kurven, die ebenfalls souverän gemeistert wurden, in Angriff nehmen. Die Anlandung in Lehrte hatte dann schon etwas von einer Invasion. In Null-komma-nix war alles voller Paddel, Kleidersäcke und mehr oder weniger nasser aber glücklich aussehender Paddler. In einer letzten gemeinsamen Kraftanstrengung die alles von den tapferen Paddlern forderte, was noch in ihnen steckte, wurde der große Canadier aufs hohe Ufer gewuppt. Puh, das war‘s, die Luft war endgültig raus.

Jetzt kam der traurige Teil der Tour: Das Abschiednehmen. Eltern nahmen ihre Kids überglücklich in die Arme und brachten Sie nach hause.

Aber ich bin mir sicher: Im nächsten Jahr haben alle wieder Lust auf neue spritzige Abenteuer.

Gemeindefreizeit Ramsau 26.06.-13.07.2013

Es war sooo schön!

Konfirmation am 26.05.2013

Unsere Konfirmanden 2013

Die Hochzeit von Lukas und Silke

Am 03.05.2013 wurden Silke Willems und Lukas Speckmann in Schöninghsdorf getraut. Der Trauspruch kommt aus dem 1. Johannesbrief 4,7a  "Lasst uns einander lieb haben; denn Liebe ist von Gott."

Hier sind ein paar schöne Bilder von diesem freudigen Tag.

Bericht zur Visitation

Die Visitation ist abgeschlossen. Lesen Sie hier, was im einzelnen gemacht wurde:

Klausurtagung der Gemeindeleitung in Frenswegen

Die Wahl war im November, die Einführung im Dezember - höchste Zeit für die neu gebildete Gemeindeleitung, sich zu einer Klausurtagung zurückzuziehen;  um sich kennenzulernen und um die grundsätzlichsten Fragen zu besprechen. "Klausur" hat etwas mit "Kloster" zu tun, denn beide Begriffe kommen vom lateinischen Wort "claudere" und das heißt "verschließen". Also begaben sich die Mitglieder aus Kirchenrat und Gemeindevertretung am 15. Februar zur Klausur ins Kloster Frenswegen bei Nordhorn. 

Ein historischer Ort. Das ehemalige Augustinerkloster war über 150 Jahre lang eine verlassene Ruine, bis es in den 70er Jahren von allen in der Grafschaft vertretenen christlichen Konfessionen zu einer Tagungs- und Begegnungsstätte ausgebaut wurde. Ein besonderer Ort auch für unseren Pastor: Als Kind spielte Hartmut Smoor in den Klosterruinen, als junger Mann leistete er hier seinen Zivildienst... 

Ein Aufenthalt im Kloster beginnt mit einer Andacht in der neu gestalteten Klosterkapelle. Wir nahmen am Freitagabend an der täglichen Hausandacht teil, die von einer katholischen Theologin geleitet wurde. Um am nächsten Morgen eine eigene Andacht zu halten: Hartmut Smoor sprach über einen einen Italiener, der sich als überzeugter Christ dem Bibelwort "Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen" (Apg 5,29) verpflichtet fühlte und dafür hingerichtet wurde. Heute bringt man diesen Geistlichen der frühen Kirche nur noch mit Blumen und Liebenden in Verbindung: Valentin... 

In einem Seminarraum gleich neben dem gotischen Kreuzgang wartete eine umfangreiche Tagesordnung, die vom Vorsitzenden Rolf-Dieter Pophanken akribisch vorbereitet worden war. Wichtigstes Thema: Wer kümmert sich in unserer Gemeinde um was? Viele bewährte Zuständigkeiten wurden bestätigt, andere Aufgaben mussten neu verteilt werden. Besondere Aufmerksamkeit erhielt das Thema "Gemeindegruß und Homepage"; ein neu gebildeter Redaktionskreis soll sich künftig darum kümmern. 

Für alle "Neuen" in der Gemeindeleitung gab es eine Einführung in die über 100-jährige Geschichte der Gemeinde sowie  in die Struktur und das Profil unserer reformierten Landeskirche. Das Motto "Jede Gemeinde ist ganz Kirche, aber keine Gemeinde ist die ganze Kirche" wirkte lange nach. 

Auch über liturgische Fragen wurde diskutiert, am gründlichsten über die Abendmahlsfeier. Im vergangenen Jahr war das Abendmahl versuchsweise zwei Mal mit geliehenen Einzelkelchen gefeiert worden. Die Gemeindeleitung hat nun mehrheitlich beschlossen, dies vorerst nicht weiterzuverfolgen. Vor allem die grundsätzlichen liturgischen Bedenken waren zu stark. Möglichst noch in diesem Jahr soll das Thema "Das Abendmahl in der reformierten Gemeinde" im Gottesdienst aufgegriffen werden. 

Schließlich wurde auch über die Zukunft der Gemeinde diskutiert - eine Zukunft, die wegen des knapper werdenden Geldes, der Überalterung der Gesellschaft und dem wachsenden geistlichen Desinteresse der modernen Welt nicht ganz einfach scheint. Vielleicht werden sich einige in Jahrzehnten lieb gewonnene Strukturen nicht halten lassen; und ganz sicher kommt es in Zukunft mehr denn je auf das Engagement der Gemeindemitglieder an. Um das theologische Profil ist der Gemeindeleitung jedenfalls nicht bange: Als reformierte Stimme im Altkreis Meppen, dem Diaspora-Bindeglied zwischen den reformierten Hochburgen Grafschaft und Ostfriesland, soll die evangelisch-reformierte Gemeinde Meppen-Schöninghsdorf auch zukünftig deutlich zu hören sein.^

Lukas Speckmann


Bericht zum Weltgebetstag 2013

Ein Andrang wie sonst nur an Heiligabend: Über 200 Gläubige aller Konfessionen feierten am 1. März in unserem Gemeindezentrum den Weltgebetstag, der in diesem Jahr unter dem Motto "Ich war fremd - ihr habt mich aufgenommen" (Matth. 25) stand. Der frühere "Weltgebetstag der Frauen" hat sich ein bisschen gewandelt: Mindestens fünf Männer wurden an diesem Abend gezählt.

 Den einstündigen Gottesdienst hatten Frauen aus Frankreich konzipiert. Das Vorbereitungsteam um Andrea Smoor hat sich sich tagelang engagiert, diesen Gottesdienst und das anschließende Beisammensein zu verwirklichen. Eine Stunde lang wurde im Gottesdienstraum gefeiert, gebetet und gesungen, Mitglieder der Band "Musaique" aus Fullen haben die Musik dazu gespielt. Anschließend nahmen die Gäste an den gedeckten Tischen im Gemeindezentrum Platz, plauderten, lernten sich kennen und ließen sich französische Häppchen schmecken: Quiche lorraine, Ratatouille, Käsehäppchen, Baguette und dergleichen - Kuchen gab es übrigens nicht… 

Vielleicht sollte man noch einmal darauf hinweisen: Der Weltgebetstag wird von Frauen veranstaltet, wendet sich aber auch an das andere Geschlecht. Der nächste Weltgebetstag wird 2014 in der Gemeinde St. Vinzenz Versen/Fullen gefeiert; vorbereitet von Frauen aus Ägypten. 

Lukas Speckmann