2015 ein besonderes Jahr für unsere Gemeinde

Aber überzeugen Sie sich selbst...


Weihnachtsbäume für unsere Gemeinde

Der Weihnachtsbaum für unser Gemeindezentrum

 

Am 19. Dezember wurde der schöne große Tannenbaum, der die letzten 20 Jahre den Garten von Hanna und Andreas Gries geziert hatte, jäh aus seinen winterlichen Träumen gerissen. Es kam jemand mit einer lauten Kettensäge (Waldmoped) und sägte die unteren Äste ab. Danach wurde eine Leiter angelegt und ein Tau um den Stamm geschlungen. Und noch während der Baum sich versuchte zu realisieren, was ihm da geschah, zogen mehrere kräftige Männer an dem Tau, zeitgleich arbeitete sich unten das besagte Waldmoped durch den Stamm. Ächzend fiel der Baum auf den Rasen und wurde Stockwerk für Stockwerk von überflüssigem Astwerk und dem überschüssigen Stamm befreit. In einem gemeinschaftlichen Kraftakt wurde der Baum zunächst neben dem Haus durch einen Engpass gezwängt, einmal quer über 2 Beete getragen und war im Handumdrehen auf dem Anhänger verladen. Mit einem stabilen Tau wurde er gesichert und schon ging es in flotter Fahrt zu unserem Gemeindezentrum. Auch das Abladen ging ganz schnell von Statten. Hier lag der Baum nun und wusste nicht, was das denn alles sollte. Am Montag darauf holte man ihn wenigstens aus dem Regen bis ins Foyer, aber da war dann schon wieder ein Tag Pause – ihm wurde wenigstens warm und er trocknete. Aber am nächsten Abend packten ein paar beherzte Leute zu, trugen den Baum in den Gottesdienstraum, befestigten einen Ständer an seinem Fuß und richteten ihn auf. Ja da ging es dem Baum wieder gut. Und als dann in den Tagen darauf auch noch Menschen mit Lichterketten und Strohsternen und Engeln kamen um ihn zu schmücken, da kam auch bei unserem Baum so ein Gefühl von Weihnachten auf. Den Höhepunkt erlebte er am Heiligen Abend. Staunende Kinderaugen blickten zu ihm empor und bestaunten ihn. Auch hängten sie noch selbst angemalte Kugeln an seine unteren Äste und man sang für ihn „Oh Tannenbaum“. Ja, dafür hatte es sich gelohnt, dass man ihn aus seinem Garten geholt und hierher gebracht hatte. Das war die Krönung seines Daseins, denn nicht jeder Baum hat das Zeug zu einem richtig schönen Weihnachtsbaum!


Konfi-Tag in Lingen


Gemeinde in Zahlen


Weihnachtsbaumkugelbastelnachmittag


Dauerleihgabe von Rathaus-Aquarellen


Lebendiger Adventskalender




Laternennachmittag für Kinder


Neuwahl des Kirchenrats-Vorstandes

In der konstitutionierenden Sitzung des Kirchenrates am 3. Dezember wurde der Vorstand neu gewählt:

Christine Greskamp-Bruns wurde zur 1. Vorsitzenden wiedergewählt,
Annelen Tandara wurde zur stellvertretenden Vorsitzenden Nr. 1 und
Annegret Bückmann zur stellvertretenden Vorsitzenden Nr. 2 gewählt.

Familiengottesdienst in Schöninghsdorf zum 1. Advent

Der Familiengottesdienst in der Kirche in Schöninghsdorf am 1. Adbvent war sehr gut besucht - und das nicht nur von den Schöninghsdorfern.

In diesem Gottesdienst wurden die neu gewählten Mitglieder in den Kirchenrat und in die Gemeindevertretung eingeführt, sowie die ausgeschiedenen Mitglieder aus beiden Gremien verabschiedet.

Aus dem Kirchenrat scheiden aus:
Hanna Gries, Rolf-Dieter Pophanken und Dr. Lukas Speckmann (bleibt beratendes Mitglied ohne Stimmrecht).
hinzugekommen sind:
Frank Beerens und Annegret Bückmann

Aus der Gemeindevertretung scheiden aus:
Frank Beerens, Silke Behrens (Umzug), Brigitte Berends, Günther Dürr, Waltraud Ostendorf, Carmen Skowasch
hinzugekommen sind:
Irmgard Biermann, Anna Kassner, Rolf-Dieter Pophanken und Jürgen Skowasch

Unsere Gremien setzen sich ab heute also wie folgt zusammen:

Kirchenrat:                                                             Gemeindevertretung:

Christine Greskamp-Bruns (Vorsitzende)                       Irmgard Biermann

Annelen Tandara (stellvertretende Vorsitzende Nr. 1)     Martina Groen

Frank Beerens                                                          Yvonne Hemmers

Annegret Bückmann                                                  Stephanie Heuer

Werner Fleischhauer                                                 Ralf Hömmeke

Lucia Wilbers                                                           Astrid Hübers

sowie Anita Beermann und                                        Dita Janzen

Dr. Lukas Speckmann als beratende                            Anne (Anneke) Kassner

Mitglieder ohne Stimmrecht                                      Waltraud Mersmann

                                                                             Rolf-Dieter Pophanken

                                                                             Christiane Siebels

                                                                             Jürgen Skowasch

Nach der Einführung wurde dann noch von unserer Pastorin die Aktion Koffer im Advent gestartet.

Zwei Figuren - Maria und Josef - wurden in den Koffer gepackt und auf die Reise geschickt. Der kleine Hennes Alsmeier hatte als erster den Finger oben, als gefragt wurde, wer den Koffer denn für die kommende Nacht mit nach hause nimmt. Der kleine ging zwar schwer beladen mit dem Koffer aber strahlend übers ganze Gesicht aus dem Gottesdienst. Wie die Reise weitergeht für Maria und Josef ist völlig ungewiss. Hauptsache sie sind am Heiligen Abend zum Gottesdienst wieder in der Kirche. Denn wie sollen wir den Heiligen Abend ohne Maria und Josef feiern?! Vielleicht verrät uns dann das "Logbuch", das mit im Koffer liegt und in dem jede Station der Reise dokumenteiert wird mehr über den Reiseverlauf.

Der letzte Teil des Gottesdienstes wurde unter freiem Himmel auf dem Platz hinter unserem Frei.Zeit.Haus zelebriert. Auch wenn es zuvor noch geregnet hatte, in der Zeit, als die Gemeinde das letzte Lied von Liederzettel sang, das Unser-Vater-Gebet sprach und unsere Pastorin die Gemeinde segnete, blieb es trocken.

Fazit: Der Gottesdienst war gelungen und gut besucht und: Schöninhsdorf hat etwas zu bieten!


Ewigkeitssonntag

Buß- und Bettag

Laternennachmittag

Gemeindewahlen

Das endgültige Wahlergebnis:

Abgegeben wurden 84 Stimmen, davon 3 ungültig

81 Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen

D. h. die zur Wahl gestellte Liste wurde ohne Gegenstimmen gewählt.

Die Einsetzung der neuen Mitglieder der KuG, sowie die Verabschiedung der ausscheidenden Mitglieder erfolgt am Gottesdienst am 1. Advent in Schöninghsdorf.

Volle Dachrinnen in Schöninghsdorf

In Schöninghsdorf waren die Dachrinnen des FreiZeitHaus-es und des Kirchengebäudes so voll mit Nadeln, Torfstaub und Blättern, dass das Unkraut dort guten Nährboden gefunden hatte und buchstäblich in den Himmel wuchs.

In den Rinnen waren Gitterprofile eingebaut, die Blätter fernhalten sollen. Aber das Hauptproblem in Schöninghsdorf ist die Tannenreihe eintlang unserer Einfahrt und der Torfstaub, der sich durch den Torfabbau in der nahen Umgebung überall absetzt. Beides durchdringt die Gitterprofile und führt zur Verstopfung der Dachrinnen.

Aus den Rinnen des FreiZeitHaus-es und des Kirchengebäudes wurde etwa 5 Schiebkarren voll Schlamm und Nadeln entfernt. Über den Fallrohröffnungen wurden drahtgitter eingebaut, die eine Verstopfung verhindern sollen.

Fazit: Wenn wir Schäden am Gebäude durch überlaufende Regenrinnen verhindern wollen, dann müssen diese einmal im Jahr im Herbst vor der Regenperiode gereinigt und die Gitter auf ordnungsgemäßen Sitz überprüft werden. Diese Aufgabe nimmt künftig, wie auch diese Reinigungsaktion, Franky Beerens wahr.

Schaut euch die nachfolgenden Bilder einmal an, dann wisst ihr was dort vorgefunden wurde:

Gartenarbeit am Gemeindezentrum

Jeder von uns kennt das: Man hat ein Haus und rundherum einen Garten. Hier stehen Sträucher, dort eine Hecke, hier wächst Efeu, dort Rosen, es gibt Steinbeete und fast überall wächst Unkraut.

Und genauso ist es auch rund um unser Gemeindezentrum. Von Zeit zu Zeit muss hier Hand angelegt werden. So wurden in diesem Herbst in 2 Arbeitseinsätzen Sträucher und Stauden zurück geschnitten, Unkraut entfernt und alles winterfest gemacht. In der nachfolgenden Galerie können Sie sich einen Eindruck von der Arbeit und von den fleißigen Helfern verschaffen.

Schön wäre es übrigens, wenn beim nächsten Einsatz - und der kommt so sicher wie das Amen in der Kirche, noch mehr helfende Hände vor Ort wären. Um so einfacher wird es für jeden Einzelnen.

Das Patenkind des KiGoDi

 

Die Stolperstellen mussten beseitigt werden

Ordinationsgottesdienst für Lukas Speckmann

Am 12. Juli 2015 wurde in einem feierlichen Gottesdienst Dr. Lukas Speckmann ordiniert und in das Amt des Ältestenpredigers in  unserer Gemeinde eingesetzt. Die Ordination wurde von Präsis Ilse Landwehr vorgenommen. Im Anschluss an den Gottesdienst wurden noch Grußworte von Pastor Hartmut Smoor, von Frau Landwehr und von Christine Greskamp-Bruns und Rolf-Dieter Pophanken als Vertreter des Kirchenrates gesprochen.

Pastor Hartmut Smoor, der Lukas noch in seiner Amtszeit als Gemeindepfarrer dazu "überredet" hatte, sich doch zum Ältestenprediger ausbilden zu lassen, sprach das Grußwort als sein Ausbilder und Mentor. Er schilderte in der ihm eigenen Art sehr gefühlvoll und bildreich Lukas Geschichte vom ersten "Auftauchen" in unserer Gemeinde über die Tätigkeit im Kirchenrat, die Ausbildung zum Kirchenorganisten, die er erst kürzlich mit Bravur beendet hatte, bis hin zur heutigen Ordination. Hartmut sprach uns allem aus dem Herzen: Wir alle sind froh, das Lukas zu uns gefunden hat!

Als Dankeschön für die vielen netten Worte und Glückwünsche schrieb Lukas folgendes:

"Ihr Lieben,
jetzt sind seit meiner Ordination schon 24 Stunden vergangen, und noch immer weiß ich kaum, wie mir geschehen ist. So viel Lob und Anerkennung kann selbst härtere Naturen in Verlegenheit bringen - und das Gefühl, vielleicht ein bisschen viel von allem bekommen zu haben, lässt mich nicht ganz los...

Vor allem bin ich dankbar. Dass diese Gemeinde mich so annimmt und mir alle Möglichkeiten gewährt. Und dass ihr alle mich dermaßen unterstützt und bestärkt.

Vielen Dank für den schönen Gottesdienst zur Ordination und Einführung: Für die Vorbereitung, das lebhafte Mitfeiern, die guten Wünsche und Gedanken und Geschenke, das üppige Büffet, die Blumen, das Orgelspiel und überhaupt die lebhafte Teilnahme! Das alles wird lange, lange nachklingen.

Danke!

Herzliche Grüße an alle,
Lukas"


Die Hütte muss (ist) weg...

Die Hütte in Schöninghsdorf auf dem Bolz- und Zeltplatz hinterm Frei.Zeit.Haus in Schöninghsdorf ist in die Jahre gekommen. Das Dach ist undicht und eingesackt, die Wände stehen schief. Mit anderen Worten: Sie hat ihren Zenith deutlich überschritten.

Heute habe ich ihr einen Besuch abgestattet, um die Mengen abschätzen zu können, die abgefahren werden müssen. Bei der Gelegenheit habe ich an einem Balken ein Tau festgemacht, das andere Ende an meine Anhängerkupplung gebunden und bin sanft aber beherzt losgefahren. Nach kurzem Ächzen und Stöhnen lag sie auf dem Bauch. Und wie von Zauberhand hatten sich die Materialien, aus denen sie einst bestand auf 4 übersichtlichen Haufen nach Sorten getrennt, aufgetürmt und warten jetzt auf ihren letzten Weg. Nämlich den zur Deponie.

Es hat sich was getan: am 27.06. ist die Hütte endgültig abgerissen worden, zu erledigen waren noch der Dachstuhl und der Boden. Ein großer Stapel Altholz - etwa 4 Fuhren mit PkW-Anhänger- wartet auf den Abtransport durch Freiwillige. 

Am 29.06. ist es fast geschafft: Ulrich und Jonas Janzen haben zwei große Anhänger abtransportiert. ..der Rest passt in zwei Tüten!!!! 

Es bleiben "Harkarbeiten" vor Ort.

!!! Allen, die sich am Abriss und Abtransport beteiligt haben, ein herzliches Dankeschön !!!


Konfirmation am 31. Mai 2015

Am 31. Mai 2015 wurden diese 8 Konfirmanden und Konfirmandinnen im Gottesdienst im Gemeindezentrum Meppen konfirmiert:

Von links: Pastorin Annelen Tandara, Eike Niklas Schauder, Michel Hagen, Nils Grote Lambers, Ida Berenzen, Alina Drosten, Lucy Brümmer, Lennard Speller und Jonas Janzen.

Wir, die Gemeindeleitung, gratuliert euch ganz herzlich.


Ökumenischer Pfingstgottesdienst am 25. Mai

Dieser Artikel erschien am Dienstag, den 26. Mai in der Meppener Tagespost:


Dörthe Behrens und Lukas Speckmann haben die Orgelprüfung bestanden


Einführung unserer Pastorin Annelen Tandara am 10. Mai

Was ist ein Fest? Wenn es von allem überreichlich gibt!

Insofern war die Einführung von Annelen Tandara im Nachmittagsgottesdienst am 10. Mai eine überaus festliche Angelegenheit. Die Tafel war üppig gedeckt: mit Gottes Wort, Gesang, Gebet, mit Dankes- und Willkommensreden, mit Geschenken und guten Wünschen – und nicht zuletzt mit einem von den Gemeindemitgliedern organisierten Fingerfood-Buffet, das die kühnsten Erwartungen übertraf. Unsere Gemeinde hat die neue Pastorin und ihre Familie sehr herzlich begrüßt!

Sie bekam die besten Empfehlungen mit auf den Weg: Donate Janßen vom Kirchenrat der Gemeinden Accum/Dykhausen-Neustadtgödens gab zu verstehen, dass Annelen Tandara an ihrer alten Wirkungsstätte sehr vermisst wird: „Sie ist eine Frau, die predigen kann, dass einem die Sinne schwinden. Und sie ist eine hervorragende Seelsorgerin.“ Das war schon in der Einführungspredigt zu spüren: Annelen Tandara stellte – ganz unreformiert – ein Kreuz auf die Kanzel und sprach über dessen Bedeutung als Zeichen der bedingungslosen Nähe Gottes: „Gott hält die Höhen und Tiefen unseres Lebens aus. Bis in den Tod.“

Zuvor hatte Präses Ilse Landwehr in ihrer Ansprache das Gleichnis vom Sämann (Lukas 8) ausgelegt und als Geschenke der neuen Pastorin eine Hacke, eine Schaufel und eine Harke überreicht –  als „Werkzeuge für den Acker Gottes“. Der Gemeindeacker lag in den zehn Monaten der Vakanz nicht brach: Präses Landwehr bedankte sich ausdrücklich bei der Gemeindeleitung, die „die Ärmel hochgekrempelt und die Gemeinde am Laufen gehalten“ habe. Die engagierte Kirchenratsvorsitzende Christine Greskamp-Bruns, die unermüdliche Ältestenpredigerin Annegret Bückmann und die Vakanzvertreterin Frauke Schaefer wurden ganz besonders hervorgehoben.

Propst Dietmar Blank überreichte Annelen Tandara als Sprecher der ökumenischen Pfarrkonferenz ein Apfelbäumchen: „Wenn die Früchte reif sind, laden Sie uns mal ein…“ Christen aller Konfessionen tun gut daran, sich ihrer Gemeinsamkeiten zu besinnen – und in Meppen werde das ökumenische Miteinander besonders herzlich gepflegt.

Bürgermeisterin Annelene Ewers und Dezernent Marc-André Burgdorf (ein Diplom-Theologe!) begrüßten die neue Pastorin im Namen der Stadt Meppen und des Kreises Emsland. Die Kirchen bringen der Gesellschaft das, was der Staat nicht leisten könne: Werte. Dass das Emsland sogar für eine Ostfriesin wie Annelen Tandara zur Heimat werden könne, unterstrich Pastor Joachim Korporal aus Lünne in seiner launigen Ansprache im Namen der Pfarrkonferenz des Synodalverbands. Er selbst, Leeraner wie die neue Pastorin, sei nun schon seit 21 Jahren im Emsland rege tätig: „Du wirst staunen, was hier alles geht.“

Das sah auch der Amtsvorgänger so: „Ich bin sicher, Sie kommen zurecht!“, sagte Hartmut Smoor und zitierte Oscar Wilde: „Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, dann ist es nicht das Ende.

Dr. Lukas Speckmann