Synodales Frauentreffen – Picknick im Grünen

Endlich war es wieder möglich. Nachdem im letzten Jahr 2x das geplante Treffen in Meppen verschoben wurde, um dann doch noch auszufallen und im 1. Halbjahr dieses Jahres erst gar kein Treffen geplant wurde, durften wir uns wieder treffen. Martina Lücke, Frauenbeauftragte des Synodalverbandes, lud zum gemeinsamen Picknick am Samstagnachmittag, dem 24. Juli, ein und viele, viele kamen. Allen war anzumerken, dass sie sich freuten, endlich ein wenig zur Normalität zurückzufinden und sich wieder treffen zu können. Nach einem biblischen Impuls tauschte man sich an allen Tischen darüber aus, was sich so in der vergangenen Zeit ereignet hat und was es aus den verschiedenen Gemeinden zu berichten gab. Gute Ideen wurden vorgestellt, die eventuell auch in anderen Gemeinden umgesetzt werden könnten.

Das Treffen fand auf der Wiese des Schapener Gemeindehauses (Melanchthonhaus) statt. Dort saßen wir neben und unter Apfel- und Birnbäumen. Die Frauen aus Schapen hatten dort Tische und Stühle in ausreichendem Abstand aufgestellt und 26 Frauen aus allen Gemeinden des Synodalverbands von Meppen über Lingen und Baccum, Lünne, Schapen, Freren, Lengerich, Salzbergen bis Osnabrück hatten sich eingefunden. Auch das Wetter hatte ein Einsehen und spielte mit. Bei wunderbarem Sonnenschein wurde ein Buffet aufgebaut, denn jede hatte etwas dafür mitgebracht, süß und sauer, Kuchen, Früchte, herzhafte Brote, …, von allem war reichlich aufgetischt. Kaffee und Tee sowie Wasser und Saft hatten die fleißigen Frauen aus Schapen vorbereitet, Besteck und Geschirr hatte jede Frau selbst mitgebracht.

Endlich konnte auch wieder im Freien gemeinsam gesungen werden, Martina Lücke hatte Liederzettel vorbereitet, musikalisch begleitet wurden wir von Reinhild Finke und Steffi Beerboom. Der nette Nachbar, der an diesem Samstag seinen Rasen mähte, war so rücksichtsvoll und pausierte währen unseres Gesangs. (Ich denke, wir haben ihn nicht enttäuscht und gut gesungen.) Er machte dann während unserer Kaffeepause extra die Ansage: “Ich mäh jetzt mal weiter.“ – So eine nette Geste findet man doch auch nicht mehr oft.

Martina hatte auch verschiedene besinnliche und lustige Geschichten im Gepäck, wir erfuhren, warum die Gabel mit musste, was sich verändert hätte, wenn die 3 heiligen Könige Königinnen gewesen wären und erfuhren das Rezept der Steinsuppe, wir hörten von der schlechten Akustik im neuen Beichtstuhl und dem katholischen Hund. Da wurde dann auch ganz herzhaft gelacht.

Mit einem gemeinsamen Gebet und dem Segenswunsch endete der wunderbare Nachmittag.

Wenn Sie neugierig geworden sind, dann kommen Sie doch beim nächsten Mal mit, der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Anita Beermann

Zurück