Gute Nachrichten

Noch immer leben wir mit vielen Einschränkungen. Vor einigen Wochen hätten wir uns gar nicht vorstellen können, dass wir hier in Deutschland nicht mehr uneingeschränkt gehen können, wohin und treffen können wen wir wollen. Viele Nachrichten, die wir hören, klingen nicht gut.

Nun erinnere ich mich an den Kirchentag im vergangenen Jahr in Dortmund. Dort gab es einen „Pavillon der guten Nachrichten“ und jeden Tag wurden aus einem Baum vor der Kirche St. Reinoldi „Gute Nachrichten vom blauen Planeten“ verkündet. Auch 2019 gab es tagtäglich in den Nachrichtensendungen schlechte, negative Meldungen, auch wenn sie uns meistens nicht so unmittelbar betrafen wie heute. Das sollte auch nicht verdrängt werden. Aber hier sollte auch einmal die Blickrichtung geändert werden, der Blick auf das Gute gelenkt werden, das es ja auch immer gibt.

So denke ich mir, dass wir zumindest hin und wieder auch den Blick auf die guten Dinge lenken können, auch wenn die nicht so spektakulär sind.

  • Unser Familientreffen zu Ostern musste leider ausfallen. Ich bin froh, dass ich die Möglichkeit habe, dank eines Videoanrufs alle nicht nur zu sprechen, sondern auch zu sehen.
  • In meinem Garten habe ich einen wunderschönen Zitronenfalter entdeckt.
  • Ich meine, dass die Vergissmeinnicht in diesem Jahr besonders schön blühen.
  • Es gibt viele Einschränkungen und fast alle halten sich wie selbstverständlich daran.
  • Die Gottesdienste dürfen nicht stattfinden und plötzlich gibt es überall tolle Texte, Andachten und Gottesdienste im Internet. Viele lassen sich viel einfallen.
  • Nachbarn bieten Hilfe an und manchmal kann auch ich helfen.
  • Plötzlich gibt es wieder ganz viele kreative Ideen.
  • Ich war einkaufen und es gab alles.
  • Wasser, Strom und Gas stehen zur Verfügung wie immer, davon können manche Menschen auch in normalen Zeiten nur träumen.

Vielleicht fallen Ihnen auch gute Nachrichten ein, die Sie für sich aufschreiben können. Möglicherweise können wir auch gute Nachrichten auf unserer Homepage veröffentlichen.

Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht (Gen. 8.22)

Anita Beermann

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